Schiff auf Grund vor der Travemündung
Von der Verkehrszentrale des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) wurde die Trave gleich nach dem Unglück für die ein- und auslaufende Schifffahrt gesperrt. Die Schlepper "Axel", der Schlepper "Fairplay 26", das MS "Pirol" und das Mehrzweckschiff "Scharhörn" des WSA Lübeck wurden zum Havaristen bestellt. Ziel war es, den Havaristen frei zu schleppen. Das gelang gegen 16 Uhr. Um 16.03 Uhr meldete die Verkehrszentrale "Schiff schwimmt wieder".
Gegen 14.30 Uhr wurde das Fahrwasser der Trave in Höhe der Nordermole gesperrt und es wurde damit begonnen Leinenverbindungen zwischen den Schleppern und dem auf Grund gelaufenen "Transpulp" herzustellen. Das Mehrzweckschiff "Scharhörn" entfernte vor der Hafeneinfahrt die Fahrwassertonnen.
Zunächst wurde versucht, das Schiff mit drei Schleppern in das tiefere Fahrwasser zu ziehen.
Dieses gelang nicht. Erst durch den Einsatz eines vierten Schleppers, der gegen 15.30 Uhr die Unfallstelle erreichte, konnte das Schiff um 16.07 Uhr von der Sandbank gezogen und in das Fahrwasser geschleppt werden.
Das Schiff konnte anschließend mit eigener Kraft unter Begleitung zweier Schlepper seine Fahrt in Richtung Vorwerker Hafen fortsetzen.
Die "Transpulp" wird von den Schiffssicherheitsbehörden auf mögliche Schäden untersucht und kann erst nach Abschluss dieser Untersuchung seine Fahrt fortsetzen.
Quelle: www.hl-live.de
Gegen 14:30 erfolgte der erste Schleppversuch

Gegen 16:00



