Wetterstation
Travemünde
private Wetterstation

30.07.2010, 02:29 Uhr
Vorhersage

veränderlich

Vorhersage


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15,5 °C

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2,9 m/s, 2 Bft

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Regen 24H:

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RoRo-Fähre havariert auf der Trave mit Leuchtpfahl

RoRo-Fähre havariert auf der Trave mit Leuchtpfahl.Am Sonnabend, 26. Januar 2008 um 0.24 Uhr havarierte die RoRo-Fähre "Transpaper" mit dem Leuchtpfahl 16. Der Leuchtpfahl 16 befindet sich auf der Trave Höhe Stülper-Huk.

Die Fähre passierte den Leuchtpfahl auslaufend vom Vorwerker Hafen. Der an Bord befindliche Lotse informierte die Verkehrszentrale Travemünde, dass der Leuchtpfahl berührt wurde, schief steht und erloschen ist.

Daraufhin wurde die ein- und auslaufende Schifffahrt im Rahmen der Lagemeldung sowie durch Einzelinformationen durch den Nautiker vom Dienst der Verkehrszentrale Travemünde gewarnt. Außerdem wurde das Gewässerschutzschiff "Scharhörn" des Wasser- und Schifffahrtsamtes Lübeck (WSA) durch die Verkehrszentrale zur Unfallstelle beordert. Gegen 8 Uhr war die "Scharhörn" vor Ort. Der Leuchtpfahl 16 war nicht mehr auf Position, sondern komplett abgeknickt.


Die Scharhörn übernahm die Einzelgefahrenboje von der Pirol.

Daraufhin wurde der für die Trave zuständige Außenbezirk Lübeck informiert. Die Kollegen bereiteten sofort eine Einzelgefahrentonne an Land vor. Die Übergabe der Tonne erfolgte um 11 Uhr mit dem Arbeitschiff "Pirol". Dieses wurde erforderlich, da die "Scharhörn" aufgrund ihres Tiefganges nicht im Bauhafen am Wasserbau einlaufen kann. Die Scharhörn lief am Mittag das Stülper-Huk an und legte die Tonne aus.

Am Montag wird der havarierte Leuchtpfahl vorrausichtlich durch Taucher des WSA Lübeck geborgen.

Schifffahrtszeichen auf der Trave

Die Bundeswasserstraße Trave von Travemünde bis in die Lübecker Stadthäfen wird jährlich von ca. 17.000 Schiffen befahren – Tendenz steigend. Eine Schwerpunktaufgabe des Wasser- und Schifffahrtsamtes Lübeck ist der Betrieb und die Unterhaltung der schwimmenden und festen Schifffahrtszeichen.

Die Kennzeichnung des Fahrwassers erfolgt durch grüne und rote Leuchttonnen. Eine Besonderheit auf der Bundeswasserstraße Trave sind die Leuchtpfähle. In besonders engen Fahrwasserbereichen werden die Leuchtpfähle anstelle von Tonnen eingesetzt – die Leuchttonnen haben je nach Kettenlänge einen Schwoikreis bis zu 20m. Die Leuchtpfähle sind aus Stahl und erreichen eine Länge von 30m. Die Energieversorgung der Leuchtpfähle erfolgt zukünftig über Solar.

Durch die Enge des Fahrwassers werden diese Leuchtpfähle und Uferfeuer immer wieder durch Schiffe an- bzw. sogar umgefahren.

Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes bereiteten die Gefahrentonne vor, die am Stülper- Huk ausgelegt werden soll. Foto: WSA Lübeck

Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes bereiteten die Gefahrentonne vor, die am Stülper- Huk ausgelegt werden soll. Foto: WSA Lübeck

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Text-Nummer: 40069   Autor: WSA Lübeck   vom 26.01.2008 11.56