erste Bußgelder oder Verwarnungen auf der Ostsee
Vergangenen Woche wurden die Markierungs-Tonnen gesetzt, am Sonntag gab es die ersten 22 Knöllchen. Am vergangenen Sonntag kontrollierten Beamte der Travemünder Wasserschutzpolizei mit Dienstschlauchbooten und auch in Zivil die Einhaltung der neu geschaffenen Geschwindigkeitsbeschränkung in der Neustädter Bucht. "Trotz vieler Informationen in den letzten Wochen wurden erstaunlich viele Sportbootfahrer innerhalb des ausgetonnten Bereiches mit sowohl leicht als auch erheblich überhöhter Geschwindigkeit angetroffen", so Jochen Haase vom Wasserschutzpolizeirevier Travemünde. Erlaubt sind nur 15 Stundenkilometer (8,1 Knoten). Mehr als 40 Sportbootkontrollen führten zu 22 ausgesprochenen Verwarnungen. Ebenso mussten aber wegen erheblicher Geschwindigkeitsüberschreitungen auch fünf Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt werden. Eine Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit um mehr als drei Stundenkilomter wird nach der Seeschifffahrtstraßenordnung (SeeSchStrO) bereits mit 100 Euro geahndet. Wiederholt festgestellte Verstöße gegen Bestimmungen der SeeSchStrO können aber auch zu einer vorläufigen Entziehung des Sportbootführerscheines führen. In der kommenden Saison wird die Wasserschutzpolizei weiterhin sowohl im Rahmen ihrer Streifenfahrten als auch mit gezielten Aktionen die Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeiten überwachen. Quelle: www.hl-live.de


